Paul Janssen
Paul Janssen

Expertenstatus als Medizinredakteur seit über 12 Jahren.

Verfasst nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Zuletzt aktualisiert am:

Welche Viagra Alternativen gibt es?

Viagra ist zwar das bekannteste Potenzmittel, doch längst nicht das einzige. Der Wirkstoff in Viagra ist Sildenafil. Seit 2013 ist das Patent von Pfizer abgelaufen, somit gibt es seit dem Zeitpunkt auch zahlreiche günstige Viagra Generika. Günstiger als das Original, identischer Wirkstoff. 

Doch der Markt kann auch ganz andere Potenzmittel die der gleichen Wirkstoffklasse (PDE-5-Hemmer) angehören bieten. Neben Sildenafil gibt es noch Tadalafil (Cialis), Vardenafil (Levitra) & Avanafil (Spedra). Wer sich nicht sicher welches dieser Potenzmittel das passende ist, kann auch eine günstige Potenzmittel Probepackung testen. Ärzte verschrieben dies in der Praxis nur selten, aber dank dem Internet sind solche Pakete via Online Rezept erhältlich.

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    In Kürze:

    Neben Viagra gibt es noch weiter PDE-5-Hemmer, welche eine sehr identische Wirkung aufweisen können. Darunter fällt:

    • Cialis (Tadalafil)
    • Levitra (Vardenafil)
    • Spedra (Avanafil)

    Neben PDE-5-Hemmern gibt es noch weitere zahlreiche Potenzmittel. Darunter fallen natürliche Potenzmittel wie Maca, Ginseng oder auch auf Rezept Yohimbin.

    Rezeptfrei gibt es noch Zink oder L-Arginin, welche auch besonders gern im Fitness Bereich genutzt werden.

    Als rezeptpflichtige Möglichkeit gibt es noch lokal wirkende Potenzmittel wie in MUSE oder Caverject. Dabei wird eine Spritze oder auch ein Stäbchen in den Penis eingeführt. Diese Potenzmittel kommen aber eigentlich nur dann in Frage, wenn orale Potenzmittel nicht wirken können. 

    Ja, alle PDE-5-Hemmer sind in der Regel genauso effektiv wie Viagra. Das bestätigen auch Erfahrungsberichte. 

    Dennoch wird Viagra und dessen Sildenafil Generika noch immer am häufigsten verschrieben. 

    Nein. Seit dem es günstige Viagra Sildenafil Generika gibt haben andere Mittel kaum noch einen preislichen Vorteil. 

    Rezeptfreie Potenzmittel werden in dieses Urteil nicht einbezogen, da dessen Wirksamkeit nicht ausreichend belegt ist.

    Lediglich der Schwarzmarkt bietet günstigere Pillen an, davon ist allerdings dringend abzuraten. 

    Kamagra ist das indische Viagra. Es hat hier allerdings keine Zulassung ist somit nur illegal zu beschaffen. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit eine illegale Fälschung zu erhalten sehr hoch. 

    Wir empfehlen daher die Finger von Kamagra zu lassen. 

    Orale PDE-5-Hemmer Alternativen zu Viagra

    Nach wie vor ist sicherlich Viagra das Potenzmittel, welches die weitaus meisten Männer kennen. Mittlerweile ist es mehr als 20 Jahre her, seit der amerikanische Pharmakonzern Pfizer das Medikament an den Markt gebracht hat. Im Laufe der Jahre haben sich einige Potenzmittel als Alternativen zu Viagra gefunden. Dazu zählen unter anderem die drei Medikamente Cialis, Levitra und Spedra.

    Diese drei Präparate wirken ebenfalls sehr gut gegen Potenzstörungen, wobei die Basis für die erfolgreiche Wirkung mit der von Viagra identisch ist. Bei all diesen Potenzmittel ist es so, dass der enthaltene Wirkstoff das Enzym PDE-5 blockiert, sodass der Botenstoff cGMP eine erhöhte Blutzufuhr in die Schwellkörper veranlassen kann. Diese vier Potenzmittel gehören somit alle der Wirkstoffklasse der „PDE-5-Hemmer“ an.

    Worin sich die drei Medikamente allerdings unterscheiden, sind Wirkungsdauer und der Zeitraum, der zum Eintritt der Wirkung benötigt wird. Das am längsten wirkende Potenzmittel ist Cialis. Es kann bis zu 36 Stunden lang wirken. Da am schnellsten wirkende ist Levitra & Spedra (nach nur ca 15 Minuten)

    Bezüglich der Häufigkeit und der Schwere möglicher Nebenwirkungen gibt es ebenfalls leichte Unterschiede zwischen den Präparaten. Daher sollten unter Erektionsstörungen leidende Männer durchaus einige Varianten ausprobieren, um auf diese Weise festzustellen, bei welchen der drei beliebten Potenzmittel sie die geringsten Nebenwirkungen bemerken. Zu diesem Zweck werden im Internet unter anderem sogenannte Impotenz-Probier-Packungen angeboten, die von allen drei Arzneimitteln Proben enthalten.

    Tadalafil (Cialis)

    Tadalafil wirkt etwa 30 Stunden länger als Viagra. Damit wird Cialis (Tadalafil) auch als Wochenendpille bezeichnet. Wer allerdings Nebenwirkungen verspürt, wird diese bei Cialis auch deutlich länger bemerken. Nach Viagra ist Cialis das beliebteste Potenzmittel.

    Vardenafil (Levitra)

    Levitra enthält den Wirkstoff Vardenafil und wirkt deutlich schneller als Viagra. Außerdem gilt das Potenzmittel als das verträglichste. Daher entscheiden sich auch viele Diabetiker mit Impotenz für Levitra. Mittlerweile sind auch günstige Vardenafil Generika erhätlich. 

    Avanafil (Spedra)

    Der Wirkstoff Avanafil ist im Marken Medikament Spedra vertreten. Da das Potenzmittel das neueste auf dem Markt ist, gibt es noch keine günstigen Generika. Die Wirkung tritt schneller und etwas gezielter als bei Viagra ein. Die höchste Dosis beträgt 200 mg Avanafil.

    Potenzmittel Testpaket

    Das Potenzmittel Testpaket das auf der Online Klinik verfügbar ist, enthält Sildenafil, Tadalafil und Vardenafil. Lediglich Avanafil (Spedra) ist nicht in diesem Paket enthalten. Die Kosten für das Markenprodukt würden den Rahmen sprengen. Die Probepackung gibt es ab 170 EUR.

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    Ist Kamagra eine Viagra Alternative?

    • Kamagra hat keine Zulassung

    Bei Viagra handelt es sich definitiv um das bekannteste Potenzmittel der Welt. Dennoch sind zahlreiche Männer nicht bereit, den relativ hohen Preis dieses Arzneimittels zu zahlen. Noch immer wissen nicht alle Patienten dass es auch günstige zugelassene Sildenafil (Viagra) Generika gibt. 

    Daher greifen durchaus nicht wenige Patienten auf Präparate zurück, die sich letztendlich als nicht zugelassene Generika oder Fälschungen herausstellen. Oftmals gehört auch Kamagra zu diesen Medikamenten, die im Prinzip alle Eigenschaften von Viagra haben sollen. Letztendlich stellen die Betroffenen allerdings häufig fest, dass es sich um ein unerlaubtes Generikum oder sogar um ein gefälschtes Medikament handelt.

    Wie wirkt Kamagra?

    Abgesehen davon, dass Sie zunächst unbedingt sicherstellen sollten, dass es sich bei Kamagra nicht um eine Fälschung handelt, sind natürlich einige Anwendungshinweise zu beachten. Sie müssen Kamagra im Prinzip genauso wie das Originalmedikament Viagra verwenden, nämlich die Tablette oral einnehmen. Da die Wirkung nach etwa einer halben bis zu einer Stunde eintritt, sollte dieser Abstand zum geplanten Verkehr eingehalten werden.

    Denken Sie zudem daran, dass die Wirkung im Normalfall bis zu fünft Stunden anhält. Manche Kamagra Produkte wie z.B. Kamagra Super Active soll die Wirkung sogar bis zu 8 Stunden anhlalten. Fraglich, wenn ebenfalls nur Sildenafil enthalten sein soll. 

    Allerdings kann es natürlich bei Fälschungen und nicht zugelassenen Generika auch zu deutlichen Abweichungen kommen. Überlegen Sie sich daher sehr genau, ob Sie Kamagra kaufen möchten oder doch lieber auf das bekannte Originalmedikament zurückgreifen.

    Wie wirkt Kamagra?

    Nicht nur die Anwendung erfolgt bei Kamagra genauso wie bei Viagra, sondern dies gilt ebenfalls für die Wirkung – zumindest in der Theorie. Bevor Sie Kamagra bestellen, sollten Sie sich jedoch des Risikos bewusst sein, dass die Wirkung nicht wie gewünscht eintreten könnte.

    Da es sich bei Kamagra nicht selten um Fälschungen handelt, kann es durchaus passieren, dass Sie gar keine Veränderung bezüglich Ihrer Potenzprobleme bemerken. In schlimmeren Fällen kann die Wirkung nicht nur ausbleiben, sondern es können zudem gefährliche Nebenwirkungen auftreten.

    Von der Theorie her sieht die Wirkung von Kamagra so aus, dass das Enzym PDE-5 gehemmt wird. Dies ist auch bei Viagra der Fall, denn auf diese Weise kann der Botenstoff cGMP seiner Aufgabe nachkommen und für eine Muskelentspannung sorgen. Diese ermöglicht die Blutzufuhr in die Schwellkörper, die für eine Erektion notwendig ist.

    Hat Kamagra Gegenanzeigen wie Viagra?

    Zunächst einmal gibt es solche Gegenanzeigen, die auf das Präparat an sich zurückzuführen sind. So dürfen vor allem Männer mit Herz- und Leberproblemen weder das Originalmedikament Viagra noch das Generikum Kamagra verwenden. Darüber hinaus können weitere Kontraindikationen auftreten, die allerdings nicht genau bestimmt werden können. Der Grund besteht darin, dass Fälschungen oder nicht zugelassene Generika im Hinblick auf Wirkung, Nebenwirkung und Gegenanzeigen häufig nicht genau untersucht wurden.

    Hat Kamagra starke Nebenwirkungen?

    Nebenwirkungen sind bei Medikamenten wie Kamagra ein heikles Thema, da diese Präparate in den meisten Fällen nicht ausführlich getestet wurden, wie es beispielsweise bei Viagra der Fall ist.

    Daher lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, welche Beschwerden nach der Einnahme auftreten können. Zunächst ist davon auszugehen, dass es sich um die gleichen Symptome handelt, die auch zum Medikament Viagra in der Packungsbeilage genannt werden.

    Aufzuführen sind daher Darmprobleme, Blasenschmerzen, ein vermindertes Sehvermögen sowie Kopfschmerzen. Darüber hinaus können weitere Beschwerden nicht ausgeschlossen werden, sodass Sie genau auf Ihren Körper achten sollten, nachdem Sie Kamagra eingenommen haben.

    Gibt es lokale Potenzmittel als Alternative?

    Potenzmittel sind den meisten Männern sicherlich bekannt, was letztendlich vor allem auf die massive Werbung zurückzuführen ist, die es in diesem Bereich gibt. Schon seit Jahren wird am Markt allerdings nicht nur Viagra angeboten, sondern es existieren zahlreiche Alternativen.

    Dabei handelt es sich keineswegs ausschließlich um oral einzunehmende Potenzmittel (Tabletten), sondern es gibt ebenfalls die sogenannten lokalen Potenzmittel. Dazu gehören beispielsweise die Medikamente Caverject oder Muse, die im Bereich des Geschlechtsorganes zur Anwendung kommen. Es handelt sich dabei entweder um Mini-Pillen oder um Injektionen.

    Wie wirken lokale Potenzmittel?

    Bevor Sie ein lokales Potenzmittel kaufen, sollten Sie zunächst einmal die Wirkung verstehen. Vom Grundsatz her unterscheidet sich der Wirkungsmechanismus bei den lokalen Potenzmitteln nicht wesentlich von dem der oralen Medikamente dieser Art. Caverject, Muse und andere Arzneimittel aus dieser Gruppe führen nämlich dazu, dass sich die Muskeln im Bereich des Penis entspannen können. 

    Der wesentliche Unterschied zu den oral verabreichten Potenzmitteln besteht bezüglich der Wirkung darin, dass diese ausschließlich am Geschlechtsorgan stattfindet und nicht erst den „Umweg“ über den gesamten Blutkreislauf nehmen muss.

    Wie werden lokale Potenzmittel verwendet?

    Der Begriff lokale Potenzmittel sagt bereits etwas über die durchzuführende Anwendung aus. Diese Medikamente werden nämlich nicht oral eingenommen und wirken somit ausschließlich auf lokaler Ebene. Wie die Anwendung im Detail erfolgen muss, hängt vom jeweiligen Präparat ab.

    Es gibt zum einen lokal wirkende Potenzmittel, die vom Patienten als Mini-Pille mittels eines Applikators in die Harnröhre eingeführt werden müssen.

    Zum anderen werden ebenfalls Medikamente angeboten, die in Form einer Injektion direkt in die Schwellkörper gelangen müssen. Bei diesem Vorgang sollte unbedingt auf sterile Verhältnisse geachtet werden.

    Darüber hinaus sollten Sie den Anweisungen in der Packungsbeilage genau folgen, damit die Anwendung zum gewünschten Effekt führt.

    Welche Gegenanzeigen haben lokale Potenzmittel?

    Im Vergleich zu oral einzunehmenden Medikamenten haben lokale Potenzmittel den Vorteil, dass es etwas weniger Gegenanzeigen gibt.

    Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die Präparate gezielt am Geschlechtsorgan wirken und nicht vom gesamten Organismus aufgenommen werden. Trotzdem sind auch bei Arzneimitteln wie Caverject oder Muse mögliche Gegenanzeigen zu beachten.

    So dürfen beispielsweise Männer, die unter Entzündungen im Bereich der Prostata oder des Geschlechtsorganes leiden, lokale Potenzmittel nicht verwenden. Dies trifft ebenfalls zu, falls eine abnorme Penisform vorhanden ist oder die Betroffenen zur Dauererektion neigen.

    Welche Nebenwirkungen haben lokale Potenzmittel?

    Im Vergleich treten Nebenwirkungen bei lokalen Potenzmitteln etwas seltener als bei den oral einzunehmen Varianten auf. Allerdings treten bei Viagra oft nur deswegen vermehrt Nebenwirkungen auf, weil Patienten direkt eine zu hohe Dosis einnehmen. Bei angepasster Dosis gilt Viagra als gut verträglich. 

    Trotzdem gibt es bei lokal anzuwendenden Potenzmittel diverse ähnliche Beschwerden, die in beiden Fällen nicht ausgeschlossen werden können. Es kann vor allem ein Brennen oder Schmerzen im Bereich der Harnröhre bzw. des Penis entstehen. 

    Durch eine Falsche Anwendung können auch Schwellungen und Blutergüsse entstehen. Daher ist eine richtige Anwendung umso wichtiger. Dies ist ein Grund warum orale Potenzmittel wie Viagra deutlich bevorzugt wird. Denn beim Schlucken einer Tablette muss nicht auf besonders viel geachtet werden. 

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